





Ein Klassiker zur Advendszeit ist der Volkslauf in Klausdorf. Eine Teilnahme dort ist mit einer rechtzeitigen Meldung verbunden, gehört dieser Klassiker zu den Veranstaltungen, die Ihr Teilnehmerlimit schon deutlich vor Meldeschluss erreicht haben. Ob es an der Rittersport als Belohnung für jeden Teilnehmer liegt? 402 Männer und 173 Frauen konnten sich im Ziel des Hauptlaufes (10150 Meter) über das süße Präsent freuen. Die Bedingungen waren deutlich besser als es der Wetterbericht vermuten ließ. Von einigen Schlammpassagen abgesehen, ließ sich die Waldlaufstrecke gut laufen. Gesamtsieger wurde überlegen Oleg Rantzow, der mit einer Zeit von 34:27 min. nicht an seine Grenzen gehen musste, um den Kronshagener Torben Detlefsen um eine Minute zu distanzieren. Zweitbester THWer wurde Norbert Voigt auf Gesamtrang 29 (2.Platz M45) in einer Zeit von 42:26 min. Die weiteren erfolgreichen Teilnehmer vom THW waren: 78. Sven Vanini 45:43 min., 11. M35 101. Volker Müller 47:24 min., 24. M40 189. Michael Koettlitz 51:29 min., 24. M50 223. Alexander Mallon 53:15 min., 19. M30 Bei den Frauen siegte erwartungsgemäß Anke Tiedemann aus Kronshagen (40:21 min.). Ute Vanini erreichte unter 173 Frauen den 22. Gesamtrang und einen guten 6. Platz in der W40 (51:06 min.) Auf der Kurzdistanz über 5490 Meter zeigte sich Jan Philipp Pohst deutlich verbessert und musste sich als Gesamtzweiter in 19:18 min. nur dem starken Maximilian Wessel (Kronshagen, 18:35 min.) beugen. hb
Einer der teilnehmerstärksten Volksläufe Schleswig Holsteins, der Ratzeburger Adventslauf, fand heuer zum 18. Male statt. Wer dort teilnehmen möchte, sollte seinen Startplatz einige Monate vor dem offiziellen Meldeschluß gesichert haben. Auf landschaftlich sehr reizvoller, aber mit zahlreichen Anstiegen sehr anspruchsvollen Strecke erreichten immerhin 1226 Teilnehmer das Ziel des 26 km langen Hauptlaufes um den Ratzeburger See. Bedingungen waren für Dezember akzeptabel, der gefürchtete Regen legte kurz vor Veranstaltungsbeginn eine Pause ein. Einzige Teilnehmerin von THW war Dr. Susanne Mohn. Sie erreichte unter 280 Frauen im Ziel den Einlaufplatz 105, in Ihrer Klasse w45 war dies gleichbedeutend mit Rang 26. Ihre Leistung, sie benötigte 2:28:18 st. für die Distanz, war nach wenigen Kilometern stark beeinträchtigt durch massive Beschwerden im Bereich des Fußgewölbes. Der Kampf gegen den Schmerz und das Durchstehen der Distanz war für Susanne diesmal mit einem Sieg gleichzusetzen. Eine glänzende Leistung erreichte die für den LTV Kiel Ost startende aber sich im Kreise der Thw-Läufer sehr wohl fühlende Monika Ruhland. Sie erreichte bei den Frauen Gesamtrang 4 in sehr guten 2:00:46 st. Nächster Start für viele Zebras ist der Klausdorfer Nikolauslauf. hb
Zum 20. Mal wurde der Crosslauf in Kappeln/Hüholz ausgerichtet. Mehr als 150 Teilnehmer, bedingt auch durch die integrierten Crosslaufmeisterschaften des KLV Schleswig-Flensburg, nahmen die kräftezehrenden Runden durchs Gehölz an der einstigen Diskothek „Lila Eule“ in Angriff. Die Bedingungen waren lauffreundlich, 8 Grad Celsius und windstill. Streitfrage wieder mal: Mit oder ohne….Spikes. Auf der 1400 Meter Runde waren etwa 2/3 des profilierten Kurses mit Straßenlaufschuhen bestens zu absolvieren, aber insbesondere der glitschige Schlussanstieg war ein Argument für Spikes. Gemeinsam gingen 4 THW-Läufer in Kappeln an die Startlinie. Lars Neumann, von Hause aus 800 Meter Spezialist (!) tat sich gemeinsam mit Jan Philipp Pohst die Langstrecke über 10800 Meter (8 Crossrunden) an. Die beiden Best Ager Markus Steinmetz und Harald Beitat begnügten sich mit der Hälfe der Rundenzahl (5400 Meter). Auf der Langstrecke konnte sich der vielfache Sieger des Kappeler Crosslaufes, Torben Detlefsen (Kronshagen), frühzeitig absetzen und lief in 39.13 min. vor 29 Konkurrenten zum Sieg. Lars Neumann hatte den 2. Platz fast schon sicher, er vergrößerte seinen Vorsprung auf Lars Levsen (Gelting) eingangs der vorletzten Runde von 10 auf 70 Meter zu Beginn der finalen 1400 Meter. Ein Zuruf eines Betreuers wiegte Lars in falscher Sicherheit. Der in seinem Leistungsvermögen oft unberechenbare Levsen (39.45 min.) bekam den zweiten Wind und konnte in der Schlammpassage zu Lars aufschließen. Ohne Spikes hatte dann Lars am Schlussanstieg keine reale Chance und musste mit Platz 3 (39:54) vorlieb nehmen. Er sollte sich nicht grämen, sein Konditionstest war absolut gelungen. Jungstudent Jan Philipp Pohst begann sein Rennen vorsichtig, steigerte kontrolliert sein Tempo und erreichte, ohne an seine Grenzen gehen zu müssen, einen guten 5. Platz (42:15 min.) mit der Gewissheit, in den nächsten Wochen noch zulegen zu können. Mittelstrecke 5400 Meter, 49 Teilnehmer: Markus Steinmetz zeigte sich erfreulicherweise wieder im Wettkampfgeschehen. Auch wenn er das ganze Rennen Magenprobleme hatte, erreichte er einen 3. Gesamtrang (20.14min) und selbstredend den klaren Klassensieg in der m45. Ihm folge in derselben Altersklasse auf Rang 4 (Gesamt 9.) Harald Beitat (22:43min.). hb
Mustergültig vorbereitet von Ehrhard Meinlschmidt und seinem Team wurde den Teilnehmern auf dem Nordmarkssportfeld eine Crossstrecke englischer Prägung geboten. Eine 1100 Meter Runde auf Rasen mit längeren Sandpassagen bot trotz satt-feuchten Untergrund auch für Nichtspezialisten eine faire Herausforderung. Die Strecke wie auch das Organisationsteam ist absolut geeignet für die Ausrichtung auch größerer Meisterschaften. Auch die Qualität der „Mucke“, für die Senioren… die Musikanlage, fand große Zustimmung. Zumindest beim Autor dieser Zeilen hinterließen die Klänge von ZZ Top bleibenden Eindruck. Ein Gerücht allerdings, das er deshalb etwas länger auf der Strecke verweilte. Knapp 60 Teilnehmer, zumeist startend für die Kieler Vereine THW und SG TSV Kronshagen/ Kieler TB nahmen die Herausforderung an. Zufriedenstellend sind die Teilnehmerzahlen bei der diesjährigen Veranstaltung allerdings nicht. Die Laufszene rund um Kiel sollte für die 3fache Teilnehmerzahl gut sein. Crosslauf hat in Deutschland einen schweren Stand. In Belgien oder England gibt es Crossveranstaltungen mit zum Teil vierstelligen Teilnehmerzahlen. Noch hat der Crosslauf auf dem Nordmarkssportfeld nicht den Bekanntheitsgrad von Crossklassikern wie Schleswig oder Kappeln. Auf der Männer Langstecke über 9900 Meter war mit Steffen Uliczka einer der stärksten Läufer Deutschlands am Start (31:52 min.). Uliczka im Schlepptau mit seinem Kronshagener Vereinskollegen Sören Lindner (32:30 min.) war selbst unserem Langstreckenass Dirk Henningsen eine Klasse voraus. Auf ungeliebtem Rasenkurs wurde Dirk Gesamtdritter (1. Platz m35) in 34:08 Minuten. Weitere THW Athleten: Dr. Harald Beitat 43.19 min (1. M45), Volker Müller 45:48 min (1. M40), Björn Grundwald 52:13 min (3. M35). In der Spitze stark war auch das Feld der männlichen Mittelstreckler (3300 Meter). Im Duell der beiden 800 Meter Spezialisten Maximilian Wessel (Kronshagen) und unserem Lars Neumann zog Lars trotz guter Leistung in der Endphase knapp den kürzeren. (10:37 min zu 10:41min). Jan Philipp Pohst, noch nicht in der starken Form des vergangenen Sommers, kam in der Männerklasse auf Rang 4 (11:53 min). Gut hielt sich Wolfgang Bock (1. m45 in 13:22). Auch die jüngsten THW-Teilnehmer absolvierten ihre Strecken mit Bravour. Bei den A-Schülerinnen über 2200 Meter kam Katharina Iglesias auf Platz 2 (10:53 min), ebenfalls 2. in der Schülerklasse wurde Fabian Scharfenberg (9:24). Der ein Jahr jüngere Bruder Tobias Scharfenberg durfte sich bei den B-Schülern über den Klassensieg (9:11) freuen. Bei den C-Schülern über 1100 Meter waren gleich vier kleine Zebras am Start. Die Plätze 2 bis 5 belegten Sascha Schubert (4:28 min), Daniel Scharfenberg (4:31 min), Jesko Neuendorf (4:35 min), Till Elsner (5:33 min). Bei den allerjüngsten, den D-Schülern, gewann bei den Jungs Benjamin Müller (6:35 min), mit noch besseren 6:03 min. wurde Benita-Marie Wulf bei den Mädchen 2. ihrer Klasse. hb
Traditionell immer am 1. Sonntag im November startet die Cross-Saison im Schleswiger Tiergarten. Bedeckte noch 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn eine geschlossene Laubdecke den Boden, so leistete der ausrichtende Verein Spiridon Schleswig gute Arbeit und ermöglichte, von der Startgerade mal abgesehen, eine faire Strecke für alle Teilnehmer. Ein Traumwetter am Veranstaltungstag und nur wenige rutschige Passagen auf der profilierten und damit auch sehr abwechslungsreichen Strecke ließen die meisten Teilnehmer auf den Gebrauch der Spikes verzichten. Über die kürzere Distanz von 4400 Metern (2 Crossrunden)gingen 3 Zebras an den Start. Aufgrund seiner läuferischen Klasse war Mittelstreckenass Lars Neumann favorisiert. Auch wenn ihm die ein oder andere Bergabpassage nicht so zusagte, eine kurze Beschleunigung zur richtigen Zeit und der erste schnelle Lauf des Wintertrainings mündete in einen ungefährdeten Gesamtsieg (15:36 min.) Gefolgt wurde Lars etwas überraschend von M45iger Markus Steinmetz. (16:16 min). Überraschend deshalb, weil Markus zum Sommer das Ende seines leistungsorientierten Laufens angekündigt hatte. Gänzlich ohne Ambitionen konnte er aber seine weiterhin vorhandene Klasse nicht verleugnen und setzte sich auf der ansteigenden Zielgeraden mit schneidigem Endspurt von den Schleswiger Lokalmatadoren ab. Vielleicht dürfen wir uns ja auch in Zukunft auf gelegentliche Auftritte von Markus freuen. Mit großem Abstand auf Gesamtrang 8 (19:04 min) beendete Harald Beitat (M45) seinen Auftritt auf gewohnter Trainingsstrecke. Langstrecke über 8800 Meter (4 Crossrunden) Die doppelte Distanz entwickelte sich zum Höhepunkt der Veranstaltung. Vorjahressieger Torben Detlefsen vom TSV Kronshagen , der insbesondere im November und Dezember zu guter Form aufläuft, wurde herausgefordert vom oft unberechenbaren Geltinger Triathleten Lars Levsen sowie unseren beiden Langstreckenassen Dirk Henningsen und Oleg Rantzow. Oleg übernahm sofort die Führung, dicht gefolgt von seinen 3 Mitstreitern. Als erster ließ Dirk, auch etwas beeindruckt durch zwei Ausrutscher, abreißen. Nach der ersten Runde setzte sich Oleg mit konstant hohen Tempo auch von seinem letzten Begleiter Torben Detlefsen ab. Der Lauf von Oleg war auch stilistisch eine Augenweide. Während Oleg seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute und kontrolliert sein Rennen nach Hause lief (29:47min.), war zumindest der Kampf um den 2. Platz der Gesamtwertung spannend. Dirk, mittlerweile auf Platz 3 laufend, hatte noch zu Beginn der 3. Runde über 50 Meter Rückstand auf Torben. Innerhalb von 1000 Metern drehte Dirk dieses Duell und ging seinerseits mit 40 Meter Vorsprung in seine letzte Runde. Lauffuchs Dirk hatte sich sein Rennen wieder mal prächtig eingeteilt und lief auf einen sicheren 2. Gesamtplatz. (30:59 min.) vor Detlefsen (31:30 min.) Der Auftakt unserer Athleten in die Crosssaison war imponierend. Gespannt dürfen wir sein, ob auch auf überregionaler Ebene diese Erfolge zu wiederholen sind. HB
10km
Drasdo Ralf 00:47:55 M50 57 7
5km
Drasdo Wencke 00:24:16 W-JB 20 3
Kurzstrecke 4,8 km
Schreier, Tobias Schüler A 2 00:22:45
Drasdo, Wencke WJ-B 1 00:22:57
Schneider, Johann M70 1 00:24:25
Mittelstrecke 9KM
Phost, Jan-Philipp Männer 1 00:33:09
Kusche, Bärbel W65 1 00:53:31
Broders, Wolfram M80 1 01:07:09
Hauptlauf 17,2KM
Henningsen, Dirk M35 1 00:59:23
Brahmst, Klaus-Dieter M55 1 01:08:28
Drasdo, Ralf M50 19 01:30:24
Mallon, Alexander M30 11 01:34:44
Halbmarathon
Vorbau, Philipp 11 M20 01:24:34
Quentin Jörg 2 M50 01:24:48
Voigt, Norbert 11 M45 01:28:15
Henningsen, Dirk 16 M35 01:29:28
Vanini, Sven 37 M35 01:48:47
Vanini, Ute 9 W40 01:46:55
Koettlitz, Michael 136 M50 02:08:02
Müller, Volker Christian 271 M40 02:16:20
10,5 km
Pohst, Jan-Philipp 3 M20 00:36:27
Spiegel, Christopher 2 MJA 00:42:00
Winzenburg, Jannik 10 MJB 00:47:37
Quasi vor der Haustür nutzen viele Freizeitläufer wie auch ambitionierte Mittel- und Langstreckler den letzten Augustabend, um die Herbstsaison der Straßenläufer einzuleiten. 6 Zebras stellten sich beim Hauptlauf über 10 KM dem Starter, mit 372 anderen Startern erreichten sie erfolgreich das Ziel. Die herausragende Leistung aus THW-Sicht bot Jörg Quentin, der mit einer starken Zeit von 38:15 Minuten nicht nur klar seine Altersklasse gewann, sondern eine Zeit erzielte wie schon seit langem nicht mehr. Jörg litt im Frühjahr monatelang an einer hartnäckigen Fersenverletzung, die nur sporadisch Lauftraining zuließ. Mit Alternativtraining konnte er seine Grundlagen konservieren, das ein oder andere Tempotraining auf der Bahn sorgten dann für die nötige Tempohärte.
Unsere Teilnehmer in der Reihenfolge des Gesamteinlaufes:
Quentin, Jörg 1 M 50 00:38:15
Bock, Wolfgang 12 M 45 00:42:09
Vanini, Sven 13 M 35 00:43:35
Müller, Volker 20 M 40 00:43:44
Vanini, Ute 5 W 40 00:48:24
Drasdo, Ralf 22 M 50 00:49:09
Die 5 Kilometerstrecke wurden von insgesamt 156 Teilnehmern erfolgreich bewältigt. Auch hier konnten 2 Klassensiege für den THW errungen werden
Die erfolgreichen Teilnehmer
Rathje, Jan 1 M 30 00:19:44
Drasdo, Wencke 1 WJ - B 00:25:50
Seemann, Patrick 12 Schüler B 00:30:56
Dirk Henningsen, unser beständigster Langstreckler, konnte seinen zahlreichen Erfolgen in dieser Saison einen weiteren Sieg folgen lassen. Beim 2. Bokeler Windmühlenlauf, einem der wenigen Volksläufe,die mitten in der Woche gestartet werden, war Dirk der Konkurrenz schnell entschwunden. Ohne an seine Grenzen gehen zu müssen, distanzierte Dirk das Feld mit glatten 34 Minuten um mehr als eine Minute. Dirk bestätigt weiter seine konstant gute Verfassung und darf hoffnungsvoll auf eine Topzeit gegen stärkere Konkurrenz hoffen. HB
Leider einziger Teilnehmer vom THW beim 2. Durchgang der Lübecker Bahnlaufserie war der 48jährige Harald Beitat. Etwas gehandicapt durch hartnäckige muskuläre Probleme liefen der 1000 Meterlauf sehr zäh. Am Ende steht eine 3:08,6 Minuten zu Buche. 3-4 Sekunden schneller hätten es schon sein dürfen. Im Anschluss daran wurde als GA2 Einheit noch der 5000 B-Lauf bestritten. Zum Ende wurden die Beine etwas lockerer und dank eines letzten Kilometers in 3:40 wurden die geplanten 20 Minuten mit 19:47,0 Minuten unterboten. Der vom Veranstalter angebotene Kuchen zu Centpreisen und ein knackiger Kaffee obendrauf sorgten dann dafür, das Harald nicht ganz so betrübt die Heimreise antrat. HB
Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau erreichte Markus Steinmetz mit dem 2. Platz im 5000 Meterlauf der Seniorenklasse M45 ein optimales Ergebnis. Vorbereitungsrennen liefen für Markus aufgrund von Verletzungssorgen nicht optimal. Auch der letzte Bahnwettkampf bei den Norddeutschen Seniorenmeisterschaften konnte nicht unbedingt Sicherheit über das Leistungsvermögen geben, wurde das Ergebnis doch durch heftige Kreislaufprobleme stark beeinträchtigt. In Zittau selbst kristallisierten sich in dem kleinen Teilnehmerfeld schnell die späteren Medaillengewinner heraus. Favorisiert war der Wiesbadener Markus Zerres, der bei den Seniorenmeisterschaften seine Unterdistanzfähigkeiten mit den Vitzetiteln über 800 und 1500 Meter eindeutig bewies. Markus Zerres lies nach langsamen Rennbeginn (1000 Meter in 3:27) auf den letzten 800 Meter nichts anbrennen und setzte sich souverän mit 16:12 durch. Spannend war der Kampf um Platz 2, hier musste sich Markus dem Erkelenzer Norbert Borgmann, 5 Jahre zuvor immerhin Senoreneuropameister in der M40, erwehren. Borgmann lauerte bei unangenehmen Drehwinden im Stadion im Rücken von Markus auf seine Chance. In der Endphase trat Borgmann mit starker Beschleunigung an und lief an Markus vorbei. Mental war Markus aber perfekt eingestellt, konterte seinerseits auf der Zielgeraden und konnte sich in 16:27,01 Minuten den verdienten 2. Platz sichern. Dieser Erfolg, auf der anderen Seite aber das Wissen, sein Leistungsvermögen aufgrund von gesundheitlichen Unwägbarkeiten 2007 nicht in Bestzeiten umgesetzt zu sehen, veranlassen hoffentlich Markus, auch im Jahr 2008 den Spagat zwischen beruflicher Belastung, privater Verpflichtung und konsequentem Leistungssport zu wagen. HB
Eine der wenigen Möglichkeiten für Bahnläufer in Schleswig-Holstein, im Spätsommer noch gute Rennen zu finden, ist die Bahnlaufserie des Lübecker SC. Jeweils an den letzen 3 Freitagen des Augustes werden angeboten in dieser Reihenfolge 800 Meter und 3000 Meter, 1000Meter und 5000 Meter sowie am letzen Augustfreitag 1500 Meter und 10000 Meter. Am Start waren auch 2 "Zebras". Bei der ersten Veranstaltung ging Lars Neumann über 800 Meter an den Start. Es war sein erster Wettkampf nach 4 Wochen Wettkampfpause. Das letzte Tempolaufprogramm lief noch gut, so das eine Leistung in Bestzeitnähe nicht unrealistisch erschien. Lars musste sein Rennen allein von der Spitze gestalten, nach 54 Sekunden für 400 Meter verlor er fast unmerklich an Fahrt, so das am Ende ein ungefährdeter Sieg zu Buche stand, allerdings Lars mit den erreichten 1:55,8 Minuten nicht zufrieden sein konnte. Ein neuerlich aufkeimender Infekt habt nun Lars dazu veranlasst, die Saison abzubrechen. Sein Saisonhöhepunkt 2007 war sicherlich die hochwertige 800 Meter Bestzeit von 1:50,89 Minuten und die damit verbundene Qualifikation und Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften, wo er sich im Vorlauf mit Olympiasieger Nils Schumann messen durfte. Jan-Philipp Pohst überzeugte mit seinem 2. Platz über 3000 Meter und dem erstmaligem unterbieten der 9-Minutengrenze. Jan-Philipp lief sehr mutig das Rennen an, seine 1000 Meter Durchgangszeit betrug 2:50 Minuten. Er konnte das Tempo mit dem späteren Sieger Dennis Mehlfeld aus Lübeck (8:43) nicht ganz halten und musste in der Endphase bei schwindenden Kräften ganz allein laufen gegen die Uhr laufen. Der Kampf lohnte sich, er darf sich nun über eine tolle 8:55,6 freuen. Bei einem dichteren Feld und etwas gleichmäßigeren Tempo hätte Jan-Philipp schon an diesem Tag unter 8:50 bleiben können. Die Trainingseindrücke der letzten Zeit sowie die zu erwartende weitere Entwicklung des gerade erst 20 jährigen Lauftalents lassen für 2008 weitere Leistungssprünge erwarten. HB
markus steinmetz als einziger starter der m45 (!) natürlich 1. in 16:35,84
(die norm für die deutschen hat er damit knapp erreicht - 16:40 - hoffentlich zählt das auch als titel!
und ich bin 2. m55 in 18:09,13- kd.
| 400m | Platz | Zeit |
| Neumann, Lars |
|
50,87 |
| 5000m | ||
| Rantzow, Oleg |
|
15:05,00 |
| Pohst, Jan-Philipp |
|
16:07,19 |
| Henningsen, Dirk |
|
16:22,43 |
Beim gestrigen (20.06.07) Meeting in Cottbus hat unser Lars eine Topleistung abgeliefert. Nachdem Lars bereits einige Rennen im Bereich von 1:53 bis 1:54 gelaufen ist, konnte er nun eine persönliche Bestzeit aufstellen. In dem international besetzten 800m Rennen in Cottbus, u. a. mit dem Olympiasieger Nils Schumann (4., Platz, 1:48,32) und dem Kenianer Ruto (Sieger in 1:47,50), musste Lars die ersten 200m in „wahnsinnigen“ 25 Sec. im Feld mitlaufen. Die 400m durchlief Lars in ca. 53/54 Sec, die 600m unter 80 Sec.!!, bei 700 schien die Luft raus zu sein, aber schließlich konnte Lars auf den letzten 100m sich nochmals steigern, einen polnischen Läufer abfangen und die Uhren blieben bei 1:50,89. stehen (10. Platz). Mit dieser persönlichen Bestzeit qualifizierte sich Lars für für die Deutschen Meisterschaften am 21/22.07.07 in Erfurt. Wir können uns also zunächst auf einen Auftritt von Lars im 800m Vorlauf bei der DM freuen und drücken ihm die Daumen, dass er den Endlauf erreicht. Wichtiger Nebeneffekt seiner Topleistung: Mit der gelaufenen Bestzeit wird es für Lars leichter werden, in weitere hochklassige, handverlesene 800m Rennen einen Startplatz zu bekommen (evtl. nächste Woche in Aarhus). Summa summarum: Lars ist dort gelaufen, „wo der Barthel den Most holt“. Frank
| Platz | Zeit | AK | ||
| Oleg Rantzow |
|
31:24 | m30 | |
| Harald Beitat |
|
38:16 | m45 | |
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
37:51 | M55 | |
| Dirk Hennigsen |
|
32:58 | M35 |
| Platz | Zeit | AK | ||
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
38:30 | M55 | |
| Dirk Hennigsen | 2 | 35:48 | M35 |
| Platz | Zeit | AK | ||
| Harald Beitat | 3 | 18:36,35 | M45 | |
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
18:17,11 | M55 | |
| 21,1 km | Platz | Platz AK | Zeit | AK |
| Norbert Voigt | 10 | 41 | 1:29:36 | M45 |
| Sandra Peetz | 2 | 11 | 1:40:07 | W20 |
| Susanne Mohn | 3 | 14 | 1:42:02 | W45 |
| 10km | Platz | Platz AK | Zeit | AK |
| Alexander Mallon | 370 | 36 | 56:06 | M40 |
| 10 km | Platz | Platz AK | Zeit | AK |
| Harald Beitat | 40:45 | M45 | ||
| Bärbel Kusche | 56:37 | w650 |
| 11,1km | Platz | Platz AK | Zeit | AK |
| Markus Steinmetz | 1 |
|
38:26 | M45 |
| Wolfgang Bock | 61 | 13 | 46:39 | M45 |
| Michael Köttlitz | 39 | 408 | 1:03:07 | M50 |
| Platz | Platz AK | Zeit | AK | |
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
2:56:49 | M55 |
| 10 km | Platz | Platz AK | Zeit | AK |
| Dirk Hennigsen | 3 | 1 | 34:29 | M35 |
| Susanne Mohn | 3 | 1 | 43:59 | W45 |
| 42km | Zeit | AK |
| Matthias Kuchinke | 3:26:37 | M45 |
| 10km | Platz AK | Zeit | AK |
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
37:16 | M55 |
| Jan-Philip Pohst | 7 | 34:08 | MHK |
| Harald Beitat | 11 | 39:51 | M45 |
| Susanne Mohn | 4 | 45:17 | W45 |
| 10km | Platz Ak | Zeit | AK |
| Dirk Henningsen | 1 | 33:14 | M35 |
| 5km | Platz Ak | Zeit | AK |
| Wencke Drasdo | 2 | 24:54 | WjB |
| 10km | Platz Ak | Zeit | AK |
| Jan-Philip Pohst |
|
33:52 | MHK |
| Ralf Drasdo | 2 | 49:02 | M50 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
1:21:08 | M55 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Susanne Mohn | 5 | 3:36:20 | W45 |
Eigentlich war es ein schöner Marathon durch Freiburg: 2 Runden mit insgesamt 140 Höhenmeter, die ich dank Franks Hügeltraining im "Düsti" gutgelaufen bin. Nur leider starteten ca. 10.000 Halbmarathonis 4 Min vor Beginn der 2ten Runde vor mir. So musste ich das halbe Feld in den dann recht engen Straßen von Freiburg von hinten überholen. Der Lauf um die vielen Läufer hindurch, um die Autos herum und zum Teil auf den sandigen Gehwegen nebenbei, hat recht viel Kraft gekostet, so dass ich das Anfangstempo nicht halten konnte und zum vierten mal 3:36 gelaufen bin - Susanne
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Klaus-Dieter Brahmst |
|
59:24 | M55 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Ute Vanini | 11 | 2:41:33 | W40 |
| Sven Vanini | 69 | 2:41:33 | M35 |
| Volker Müller | 101 | 2:36:55 | M50 |
| Jörg Quentin | 69 | 2:00:09 | M50 |
| Ralf Drasdo | 46 | 2:37:19 | M50 |
Am vergangenen Samstag starteten Dirk Henningsen und Lars Neumann bei den offenen Cross-Kreismeisterschaften in Lübeck Siems. Während Dirk, eine Woche vor seinem ersten großen Höhepunkt, den Sylt Lauf, über 34km die ‚ Form testen wollte, ging es Lars nach einer harten Trainingswoche von 120km darum, Wettkampfhärte zu sammeln. Lars hatte sogar für die Mittel und Langstrecke gemeldet. Dirk reichte die 3,8km Kurzstrecke. Lars wollte sich 2 Wochen nach den Cross-Landesmeisterschaften rehabilitieren. Dort hatte er sich für die falschen Schuhe entschieden und konnte bei matschigen Verhältnissen, nicht mit der Spitze mithalten! Die Kurzstrecke bot den Anfang, vom beginn an konnte sich Lars absetzten und Dirk folgte mit etwas abstand. Den ersten km ging Lars in 2:53min durch, selbst Dirk blieb unter der 3min Grenze. Bereits nach einem km liefen sowohl Lars als auch Dirk ein einsames Rennen. Die Lübecker Asse hatten keine Chance und mussten die Stärke der beiden Zebras schon nach der ersten von zwei abwechslungsreichen Runden anerkennen. Lars lief nach der ersten Runde, einen Vorsprung von ca. 10sec auf Dirk raus. Der 1km in der zweiten Runde wurde von Lars noch mal unter 3min gelaufen. Dies zeigt, dass Lars kaum Tempo verloren hatte und ein starkes Rennen lief. Dirk lief stark und ließ die Lücke nicht größer werden. Im Ziel hatte Lars am Ende eine Endzeit von 11:46min, Dirk kam auf 11:57min. Diese ‚Zeit konnte sich sehr gut sehen lassen. Beide Athleten meinten übereinstimmend, dass es ein sehr hohes Tempo war und mit Sicherheit auf grader Strecke ein 3min Schnitt über 4km gewesen wäre. Gleichzeitig mit dem Doppelsieg, gab es den ersten Sieg von Lars Neumann im THW-Trikot. Nach mehr oder weniger 90minütiger Erholung lief Lars Neumann noch die 9,3km lange Langstrecke. Dort traf er auf den starken Sven Schardin. Der wusste von der Doppelbelastung und lief gleich sehr schnell an. Lars lief den ersten km mit. Die Uhr sollte bei 3:05 durchlaufen. Dies war etwas zu schnell für Lars, der dann das Tempo heraus nahm. Die ersten 3Runden von insgesamt 5 konnte Lars den Rückstand auf 20m halten. Doch umso länger das Rennen dauerte umso schwerer wurden die Beine von Lars. Die Lücke wurde größer und Lars musste dem hohen Tempo Tribut zahlen. Sven Schardin konnte souverän zum Sieg laufen. In 31:06min konnte er Lars am Ende doch deutlich distanzieren. Lars kam als 2ter in 31:46min ins Ziel. Meine Beine, besonders die Waden brennen richtig. Ich bin aber super zufrieden. Die Läufe waren richtig stark. Lars.
Herrliches Frühlingswetter - Sonne mit 15°C sollten eigentlich alle Läufereserven mobilisieren. Aber meine Beine waren noch ans Skilaufen gewöhnt und entsprechend schwer tat ich mich: Die 20km legte ich im Schneckentempo zurück - nach 1:42 war ich im Ziel. Susanne
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Henningsen,Dirk | 1 | 36:51.81 | M35 |
| Bock,Wolfgang | 7 | 46:18 | M45 |
| Vanini,Sven | 13 | 46:33 | M35 |
| Müller, Volker | 15 | 47:10 | M40 |
| Vanini, Ute | 8 | 54:14 | W40 |
| Schimmer, Daniel | 33 | 59:51 | M30 |
| Temel,Nesimi | 10 | 1:03:37 | W30 |
| Pohlmann, Jana | 14 | 1:06:35 | W |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Quentin,Jörg | 1 | 1:25:04 | M50 |
| Mallon, Alexander | 24 | 1:46:07 | M30 |
Hamburg, 04.02.7. Bei den Landesseniorenmeisterschaften in der Halle ging Markus Steinmetz in der Klasse M45 über 3000 an den Start und holte für das THW Laufteam den ersten Landestitel im 2007. Markus konnte in einem gleichmäßigen Rennen und in der guten Zeit von 9:18 Min. souverän (2. Platz: 9:51) Landesseniorenmeister werden. Für die weiteren Meisterschaften im Cross (LM und DM) hat Markus gute Chancen, sich vorn zu platzieren. Frank
Am 4.02.2007 starteten die beiden Zebras in Berlin. Im Vorwege waren die Vorgaben jedoch unterschiedlich. Jan Philipp wollte seine Bestzeit von 9:16min verbessern und hoffte im starken Männerfeld auf jemanden der ihn ziehen konnte. Lars wollte nach starken Trainingseinheiten mindestens eine 8:45min rennen. Beide Athleten sollten im ersten Lauf sein, der bei Norddeutschen Meisterschaften bekanntlich der langsamere Lauf ist. Jan Philipp ging verhalten an und lief von Beginn an, am Ende des Feldes. Leider war keiner in seinem Leistungsbereich. Dies verhinderte eine bessere Zeit, obwohl Jan Philipp mit neuer Bestzeit von 9:13,79 aufwarten konnte und Platz 14 insgesamt. Allerdings fehlten zum vorletzten 11sec. Insgesamt war Jan Philipp nicht ganz zufrieden, aber eine gute Standortbestimmung war es allemal. Lars lief vom Beginn an in der Spitzengruppe mit. Leider konnte er nach ca. 1600m nicht mehr folgen und lief danach ein Einsames Rennen. Mit seiner neuen Bestzeit von 8:52,62min kam er als 11. ins Ziel. Ich bin überhaupt nicht zufrieden, kommentierte Lars, seinen Auftritt. Bei meinen ersten 3000m meines Lebens, habe ich genau dort abreißen lassen, wo es hart wird. Das hat absolut nichts mit, zu schnell, sondern nur mit Biss zu tun. Es ärgert mich, das ich wusste wann es hart wird und dann trotzdem nicht mitgehe. Allerdings ist die Zeit nicht so schlecht, das man sich mehr als 2Tage ärgern müsste. Aber das Abschluss-Training am Dienstag, war härter, als der Lauf in Berlin... Ich kann es halt schwer einschätzen, bei meinem ersten Lauf. Jetzt will Lars spätestens am Ende der Sommersaison nochmal 3000m Laufen. Lars
Jan-Philipp sicherte sich mit einer schnellen Schlussrunde den 6. Platz über 1500 m bei den Männern
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Henningsen, Dirk | 1 | 2:39:35 | M35 |
| Quentin, Joerg | 4 | 3:03:52 | M50 |
| Brahmst, Klaus-Dieter | 1 | 2:59:21 | M55 |
| Mohn, Susanne | 1 | 3:34:22 | W45 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Henningsen, Dirk | 1 | 1:13:37 | M35 |
| Quentin, Joerg | 5 | 1:24:10 | M50 |
| Brahmst, Klaus-Dieter | 1 | 1:21:47 | M55 |
| Mohn, Susanne | 1 | 1:39:31 | W45 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Henningsen, Dirk | 1 | 51:48 | M35 |
| Quentin, Joerg | 4 | 1:00:07 | M50 |
| Brahmst, Klaus-Dieter | 1 | 59:15 | M55 |
| Mohn, Susanne | 1 | 1:09:43 | W45 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Henningsen, Dirk | 2 | 34:10 | 35 |
| Beitat, Harald | 15 | 44:30 | M45 |
| Quentin, Joerg | 5 | 39:35 | M50 |
| Brahmst, Klaus-Dieter | 1 | 38:19 | M55 |
| Mohn, Susanne | 2 | 45:08 | W45 |
| Platz Ak | Zeit | AK | |
| Laufteam THW |